Tussen Don en Wolga, Heinrich Gerlach

Tussen Don en WolgaDe hel van Stalingrad
De slag om Stalingrad, beslissend keerpunt in de Tweede Wereldoorlog, was de langdurigste maar ook een van de gruwelijkste uit de recente geschiedenis. De schrijver Heinrich Gerlach maakte het drama dat zich daar afspeelde zelf mee. In deze roman, waarvan de feitleijke gebeurtenissen volstrekt historisch zijn, vertelt hij wat er rond die vreselijke jaarwisseling 1942-1943 werd gedacht, gevoeld en gezegd.

Hij laat zijn lezers meeleven met de soldaten, maar ook met generaal Paulus, wiens 6e leger bijna totaal vernietigd werd. Heinrich Gerlach schreef deze roman in Russische  krijgsgevangenschap om zich van de oorlogsbeelden die hem achtervolgenden te bevrijden. Het manusript werd hem echter afgenomen. Na de oorlog ontstond het boek opnieuw, toen hij het onder hypnose dicteerde.

A. W. Stijthoff Alphen aan de Rijn – ISBN 90 218 2772 7 UGI 480 – 414 paginas

Oorspronkelijke titel: Die verratene Armee
Vertaling: J. F. Kliphuis

Heinrich Gerlach (Autor) (from http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Gerlach_(Autor))

Heinrich Gerlach (* 18. August 1908 in Königsberg; † 27. März 1991 in Brake) war während der zweiten Weltkrieges Angehöriger des Bundes deutscher Offiziere und des Nationalkomitees Freies Deutschland. Nach dem Krieg ist er als Autor insbesondere durch sein Buch über seine Erlebnisse in Stalingrad bekannt geworden.

Leben
Gerlach studierte Latein, Deutsch und Französisch in Wien, Genf, Freiburg im Breisgau und in Königsberg. Nach dem Vorbereitungsdienst für den höheren Schuldienst und der Tätigkeit als Studienassessor in verschiedenen Städten war er seit 1939 Studienrat in Elbing.
Noch im selben Jahr wurde er zur Wehrmacht eingezogen und diente als Unteroffizier in Polen und später als Nachrichtenoffizier in Frankreich, Jugoslawien und zuletzt als Oberleutnant im Stab der 14. Panzerdivision bei Stalingrad. In der Schlacht von Stalingrad schwer verwundet, geriet Gerlach in Kriegsgefangenschaft und überlebte. Über seine Erlebnisse verfasste er wie Theodor Plivier einen Erlebnisbericht über die Kesselschlacht um Stalingrad.
Unter Eindruck des Erlebten beteiligte er sich im September 1943 an der Gründung des Bundes Deutscher Offiziere. Er war außerdem Mitglied im Nationalkomitee freies Deutschland. Bis 1945 schrieb er für die Zeitung „Freies Deutschland.“ In Abwesenheit wurde er 1944 vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt. Seine Familie wurde in Sippenhaft genommen.
Als Gerlach politisch nicht mehr benötigt wurde, kam er in verschiedene sowjetische Arbeitslager und ins Gefängnis. Seine Aufzeichnungen wurden beschlagnahmt. Erst im April 1950 wurde Gerlach aus der Kriegsgefangenschaft entlassen. Beruflich war er danach wieder als Lehrer tätig.
Durch Hypnose konnte er Teile seines Manuskriptes rekonstruieren. Finanziert wurde dies Experiment von einem Presseorgan, das darüber 1951 berichtete. Auf Grundlage des rekonstruierten Teiltextes schrieb Gerlach seinen Bericht neu. Im Jahr 1957 erschien das Buch unter dem Titel „Die verratene Armee.“ In den folgenden Jahren wurde das Werk zu einem Bestseller und erlebte bis 1988 eine Gesamtauflage von mehr als 1 Million Exemplaren. Außerdem wurde es in zahlreiche Sprachen übersetzt. Später schrieb Gerlach mit der „Odyssee in Rot“ einen Bericht über seine Zeit bei der Bewegung für ein Freies Deutschland und über die Kriegsgefangenschaft. Im Jahr 1978 folgte ein Buch unter dem Titel „Glanz und Untergang“ über die Pruzzen.

Geplaatst in Boeken in het Nederlands, History, Oorlog.